Einmal Karibik, Barra Honda, Nicaragua und zurueck
Und da ist sie schon wieder vorbei die Zeit in Nicaragua. Heute sind wir nach einer anstrengenden und etwas chaotischen Fahrt von Omotepe in Liberia angekommen und gleich nix wie ins Internet Cafe und euch berichten... Ihr findet zu jedem Kapitel ein kleines Foto, dass euch zum Album fuehrt, wenn ihr mehr sehen moechtet.
Karibik
So, 7 Wochen schuften im Schweisse unseres Angesichtes, Pizza, Lasagne und co viel Arbeit ringserum. Danach 2 Wochen Schule bis die Hirse qualmt, Spananisch draufgepackt und gepackt und gepackt. Wir haben uns jetzt eine Auszeit verdient!!
Wir haben uns von den Schweizern verabschiedet, noch einmal Bierchen in zuenftiger Kneipe, wenn auch ohne Karaoke und am naechsten Tag mit dem Bus via San Jose in Richtung KARIBIK!!! Endlich Urlaub, endlich Groove und Ragga und Rasta. Unser erstes Ziel, auf den Pfaden der Reiseleiterin Stihl, ist Cahuita, ein kleines ehedem vertraeumtes Kiffer und Aussteigerparadies. Nach einer weiteren sehr langen und anstrengenden Busfahrt wurden wir wiederum von schwueler, warmer Luft umfaechelt. Cahuita besteht nur aus 3-4 Strassenzuegen und ausschliesslich dem Tourismus gewidmeten Geschaeften. Restaurants, Hotels/Hostels, Souvenirlaeden und Supermaerkte. Die Menschen hier sind dunkler, rastafariger und wirken extrem gelassen. Zwischendurch die ueblichen Haengengebliebenen mit Alkoholfahne, aber auch die, entspannt. Daneben noch ein Schwarzer Sandstrand und ein Weisser Sandstrand und natuerlich der Nationalpark Cahuita und das war's auch schon. Andrea sagt immer: "Die Karibik wird total ueberbewertet!" Und recht hat sie. Es gibt eigentlich nix zum motzen, das Essen ist lecker und nicht zu teuer, die Unterkunft ist nett mit Pool und Meerblick, die Straende idyllisch wie die Postkarten und trotzdem...
Wir sind wohl nicht dafuer geschaffen. Es hat hier in Cahuita was angestrengt Entspanntes und Lockeres. Wir sind wohl nicht das Zielpublikum, zumal alle Menschen hier in Englisch quaseln, wo wir spanisch lernen wollen. Wo hier alle die Geldsaecke sehen und nicht den Menschen. Das war im Westen und in Orosi anders.
Aber der Nationalpark ist klasse. Die meisten Fotos kommen von unserer 7 Stunden Wanderung im Park. Wunderschoene 14 Wanderkilometer teils am Strand entlang und teils durch Mangroven aehnliche Landschaft. Typisch mit Palmen und Sand, mit Tieren im Unterholz und Bruellaffen im Geaest. Vorbei an Korallenriffen und Lagunen, auf Stegen durch Morast- und Regenwald und permanent Tropengeraeusch. Wieder mal das Paradies entdeckt, wie oft eigentlich schon, wie oft noch??
Aber wie gesagt, Cahuita zockt uns nicht. Der naechste Versuch ist Puerto Viejo, etwas suedlicher, etwas groesser, etwas weniger gezwungen hippy. Aber man merkt schon in der Einleitung, die Karibik wird total ueberbewertet (-;
Wir haben uns ein Luxus Ambiente gegoennt. Ein schickes Zimmer in Naturholz und super Matratze, toller Innenhof mit Haengematten, nette Eigentuemer, toller Garten mit Tropenambiente, fertig ist das Hotel PURA VIDA, der Name ist Programm. 3 Naechte, 4 Tage. Wir haben unsere Hautfarbe 4 Oktaven ins obskure verdunkelt, alle Haare sind blond und wir sind jetzt auch sehr entspannt. Aber Dauerbeachen und gluecklich sein ist fuer uns nicht das Richtige vor allem hat es Andrea krank gemacht, so mit Fieber und so... Lesen Essen Schlafen Lesen Essen Schlafen, dabei braeunen und echt sexy werden, ja auch kranke Frauen sind sexy! Sollen andere machen, wiir brauchen dafuer nur 3 Tage (-;...
Fotos Karibik klick hier
| Von Karibik die zweite |
Und deshalb machen wir uns rasch auf den Weg nach Barra Honda. Fuer mich war es alte Freunde besuchen und fuer Tobi sollte es die erste Erfahrung in einem Nationalpark sein. Wir fuhren also nach einem Abstecher in Liberia mit der Absicht dorthin fuer ca. eine Woche zu arbeiten, um dann nach Nicaragua zu duesen. Tobi musste eh ueber die Grenze sein Visum erneuern. Leider war aber nicht wirklich arbeiten im Nationalpark ansesagt, sondern arbeiten auf dem Bau. Alle waren wie wild von morgens bis abends am schuften, um das neue Haus und diverse andere Schoenheitsreparaturen fuer den grossen Tag am 24. August fertig zu stellen. Da fand der grosse Tag der Nationalparks statt, mit 400 geladenen Gaesten. Ich fands trotzdem klasse, auch wenn ich drei volle Tage Bretter geschliffen und nebenbei noch Schubkarren voll Schutt von A nach B transportiert habe, Kieselsteine verteilt und Waende gestrichen habe. Es war sauanstrengend, aber fuer mich genau das, was ich brauchte. Tobi hat das verstaendlicherweise anders gesehen, war er doch auf Natur eingestellt und nicht auf Baustelle. Zudem fehlte ihm der persoenliche Kontakt zu den Leuten dort und es wuselten auch taeglich so viele Menschen rum, dass ein Naeherkommen unmoeglich war. Um unsere Beziehung zu retten ;-) hat sich der Mann dann bereits nach drei Tagen in Richtung Granada / Nicaragua aufgemacht und ich bin noch bis zum Fest geblieben. Der Bericht ueber Granada folgt dann auch gleich im Anschluss von Tobi geschrieben. Ich habe also weiter geschuftet und durfte dafuer auf dem Fest viele neue Kontakte knuepfen mit Leuten von INBIO oder WWF. Mal sehen was das noch so bringt. Nachdem ich meinen Koerper genug geschunden und die zahlreichen spanischsprachigen Gespraeche auf dem Fest genossen hatte, bin ich dann schliesslich auch nach Granada aufgebrochen.
Barra Honda - Fotos klick hier
| Von Barra Honda die dritte oder vierte...? |
Mein Mann hat mich dann, wie es sich gehoert, an der Grenze abgeholt um mich sicher durch das chaotische Nicaragua nach Granada zu bringen... Aber im Ernst, der Unterschied konnte krasser nicht sein. Nicaragua ist viel aermer, hektischer, lauter und dreckiger. Die Menschen dort haben sehr wenig und dementsprechend wird man als Touri mit dem fetten Rucksack natuerlich angebettelt und belagert. Ich fand es etwas anstrengend, wobei sich Granada dann doch als sehr angenehm entpuppte. Es ist eine sehr schoene Stadt wie es nun anschaulich von Herrn Berg beschrieben wird:
Granada!!
Obwohl es in Barra Honda schoen und lustig war, hat es mich doch weiter getrieben. Wahrscheinlich wurde auch alles etwas eng, schliesslich sind wir zwei beide es nicht gewohnt tagein tagaus einander auf der Pelle zu haengen. Daher habe ich mich 5 Tage vor Andrea aus dem Arbeiterparadies Barra Honda verabschiedet. Mich zog es in die Welt hinaus und Granada lockte aus Beschreibungen und Reisefuehrern. Also auf nach Nicaragua. Schon allein das Wort weckt in mir die Gefuehle des Abenteurers. Zum ersten Mal auf eigenen Fuessen und mit meinem bruchstueckhaften Spanisch durch die Welt reisen, ohne Andrea. Und alles war schoen, bis zur nicaraguanischen Grenze. Der Trick ist, sich an aeltere Damen so um die 60 zu wenden, die nehmen einen sofort unter die Fittische, halten einem Sitze im Bus frei, verhandeln mit den Fahrern und geben Spanisch-Stunden. Das Leben ist naemlich sehr einfach. Solange man nicht nach Nicaragua faehrt.
Der Grenzuebergang ist chaotisch, eine bauliche Katastrophe, bar jedweder Hinweisschilder, Strassen, Markierungen, Anzeigen, etc., aber Schlamm haben sie. Der Kilometer Fussweg im Niemandsland wird durch rege Gespraeche mit hilfswilligen Kindern die mein Gepaeck tragen, meine Dokumente ausfuellen oder Saft in Tueten verkaufen wollen ausgefuellt. Als ich nach 30 Minuten hoffnungsvoller Suche die erste Huerde geschafft habe stellt sich heraus, dass der Grenzbeamte in Costa Rica mir einen 2-ten Einreisestempel statt meines gewuenschten Ausreisestempels gegeben hat. Und so kommt mensch natuerlich nicht nach Nicaragua rein!! Und es ist gar nicht so leicht die Grenzer in radebrechendem Spanisch davon zu ueberzeugen dass sie einen Fehler gemacht haben. Sie wollten mich naemlich ohne Ausreisestempel Nicaraguas gar nicht mehr zurueck lassen. Die Vorstellung im Niemandsland den Kindern die Arbeit wegzunehmen war so grausig, dass sogar spanisch sprechen klappte.
Nach etwa 2,5 Stunden und zweier Wanderungen zwischen den Grenzen hatte ich alle Stempel dann an der richtigen Stelle. Der Ausgang aus der Openair-Grenzstation ist fuer Normalsterbliche nicht zu finden. Aber mit Hilfe einer nicaraguanischen, aelteren Dame fand ich auch den Weg zum Busterminal. Den richtigen Bus konnte ich nicht mehr verfehlen, 3 "Busfahrer" schrien mir laufend den Namen meiner gewuenschten Richtung ins Ohr, bis mein Rucksack auf dem Bus verstaut war. Was fuer ein Unterschied. Zentralamerikanischer Latin-Techno in voller Lautstaerke, Huehner und anders Getier in den Baenken, komplette Ueberfuellung und lautes Gefeilsche loesten das durchaus geordnete Chaos in Costa Rica ab. Wohltuend anders war mein erster Eindruck, bis der Mensch losfuhr und es 200 m spaeter krachte, ein anderes Fahrverhalten laesst sich nicht leugnen. Es folgte aufgeregtes Gefeilsche um Schuld und Suehne (zum Glueck keine Verletzten) und der Bus war erst mal ausser Gefecht gesetzt. Ich krallte mich an der nicaraguanischen Leihmama fest und landete im naechsten Bus.
Also, ich mach es kuerzer, morgens um 8 Uhr 30 in Barra Honda gestartet, abends um 19 Uhr 30 mein Gepaeck in Granada abgelegt. Was fuer ein Tag.
Und was fuer eine Stadt!! Granada ist schoen... da wo Touristen sind. Da aber ausgesprochen schoen. Haeuser aus der Gruenderzeit in allen nur erdenklichen Farben. Ein Fest fuer die Augen. Plaetze und Parks mit dem Charme des Betagten und Leben in Huelle und Fuelle. Gleich am ersten Abend wurde ich von einer Stadtfuehrerin in galanter Garderobe verfuehrt am naechsten Morgen einen historischen Rundgang mit Gesang zu machen. War das toll. Ein Ave Maria in der Kathedrale, vorgetragen von eben dieser Fuehrerin, die nicaraguanische Nationalhymne am Krieger Denkmal, ein Liebeslied im Park. Sie gab alles, nur fuer mich, ich war der einzige zahlende Kunde. Und durch ihre Aufmachung in dunkelblauer Seide und Blumen im Haar hatten wir immer Publikum und Fotographen um uns rum. Ganz klar, hatte was und war jeden Dollar wert. Zumal sie mir neben der Historie des Landes auch noch mal die politische Vergangenheit mit Buergerkrieg und die derzeitige Situation erklaert hat. TOLL.
Tags drauf bin ich dann alleine losgezogen und habe mir die Schattenseite angeschaut. Sobald man die Prachtstrassen verlaesst reihen sich Bretter- und Wellblechbuden aneinander. Strassenkinder verdienen sich ihr Geld mit betteln und klauen, die Baeche und Fluesse sind mit Muell vollgestopft und manche Ecken wollte ich nicht mal am Tage betreten. Hat wirklich Schattenseiten diese Stadt. Nix destro, allemal eine Reise wert und die Leute in meinem Hostel waren klasse und freundlich und haben sogar mein Spanisch verstanden. Das will was heissen! Und am 5-ten Tag kam Andrea und alles wurde dann noch einmal ein bisschen schoener!! Gibt's was noch schoeneres als verliebtbetoert durch sonnendurchflutete Strassen zu wandern, Gerueche exotischer Natur im Ruessel und den Flair der Conquestadores vor Augen? Und das alles noch an einem der groessten und schoensten Suesswasserseen der Welt?
Ometepe
Aber nach 6 Tagen reicht dann auch Granada! Und eigentlich wollten wir uns einmal um den Nicaragua See herumtreiben lassen. Aber Nicaragua und die Staedte die wir bisher kenenngelernt haben waren sehr anstrengend. Uns schreckt diese grosse Diskrepanz zwischen Arm und Reich einfach ab. Ich weiss nicht wie damit umzugehen ist. Und da unser Reisefuehrer keine Highlights beschreiben wollte ausser Ometepe, gingen wir eben nach Ometepe. Das ist eine Insel, geformt von 2 Vulkanen mitten im Lago de Nicaragua. Der ist mehr als acht mal so gross wie der Bodensee. Die Insel sieht ein bisschen wie ein M aus, halt 2 Vulkane rechts und links. Concepcion ist noch aktiv und raucht ununterbrochen und Maderas hat 2 kalte Krater, wobei der eine mit Wasser gefuellt ist und schoen gruen schimmert. Von oben betrachtet sieht Ometepe aus wie eine 8 und an der schmalsten Stelle liegt St. Cruz. Da fanden wir ueber etwas unerfreuliche Umwege (vorher waren wir in einem typischen Hostel aus dem Lonley Planet - uebelst arrogante Leute und eine schlechte Atmosphaere) endlich unsere Hospedaje und die nettesten Hostelieros der Welt. Von hier schoene Gruesse an Adolfo und Mirna und an unseren fantastischen Guide Alexis!! Humor, lecker Essen, Tranquilidat und Tropen, Herz was willst du mehr?? Kein Strassenverkehr, Sternenhimmel, Sandstraende, bunte Voegel, Scharen von Schmetterlingen, tausende von freundlichen “Hola’s” aus allen Ecken und Haeusern auf Ometepe. Und wenn irgendwer irgendwann mal dahin faehrt, geht in die Hospedaje St. Cruz und nehmt schoene Gruesse mit.
Wir sind ganze 5 Tage dort geblieben und waren mal wieder aktiv, wobei ich (Andrea)nur im weitesten Sinne, da ich zugegebenermassen geschwaechelt habe beim Vulkanaufstieg. Tobi und Alexis haben die ganze Tour in 8 Stunden gemacht und es war super klasse, nass und glitschig. Der Aufstieg beginnt im landwirtschaftlichen Guertel der Insel, geht bald ueber in typischen Regenwald, mit hohen Baumkronen und dichtem Unterholz und wandelt sich in etwa 800 m Hoehe in einen Nebelwald allererster Guete. Letzteren fand Toby am imposantesten. Jede Pflanze, jeder Stein ist nass und tropft. Die Baeume sind mit dichten Moos- und Flechtendecken bewachsen, Lianen und Schlingpflazen haengen ueberall, alles haengt untrennbar zusammen und der Wald ist kaum noch 6 Meter hoch und ueberall scheint die Sonne gruenlich durch, wenn der Nebel oder die Wolken sich fuer einen Augenblick lichten. Ein richtiger Zauberwald, Toby war Alice in der "Wunderwelt".
Das habe ich leider nicht selbst erlebt, aber auch meine Wanderung war spannend und ist in Leistungssport ausgeartet. Nach dem glitschigen Abstieg ueber Stock und Stein hatte ich noch 6 km Nachhauseweg in praller Sonne vor mir, weil wir beim Abschied im Berg weder Geld noch Fotoapparat ausgetauscht haben. Also konnte ich nicht Bus fahren und Toby keine Fotos machen.
Am Abend waren wir beide redlich erschoepft und den naechsten Tag nutzten wir um unsere Goldreserven aufzufuellen (gruenes Dollargold in diesem Fall). Da es auf der Insel nur einen Geldautomaten und sehr viele sehr schlechte und langsame Wege gibt, haben wir uns auf der Tag-fuellenden Busfahrt von den Strapazen des vergangenen Tages erholt.
Aber wir haben es geschafft und konnten somit mit gutem Gewissen am naechsten Tag zu einer Kajak Tour ueber den See zum Insel-halbierenden Fluss aufbrechen. Man war dat schoen... wir haben zwar keine Kaymane gesehen, aber das Ambiente hat fuer alles entschaedigt. So stellt man sich Mangroven vor, paddeln durch ein Meer von Seerosen, stille Seitenarme wo kein Hauch sich regt und ueberall Voegel in Regenbogenfarben. Unser Guid Ernesto war klasse, hat Fischkoeder fuer die Kaimane ausgehaengt und uns Schildkroeten und Kuehe gezeigt. Einfach wieder einmal nett und viel Glueck gehabt. Auch die beiden Hollaender die teilnahmen waren humorig. Schoen wenn alles passt. Hoffentlich nur sind die Fotos noch da, weil leider die Kamera im Kajak geschwommen ist und wir immer noch nicht wissen, ob noch alles funktioniert. Der drohende Kurzschluss hat uns bisher daran gehindert die Kamera zu testen. Morgen werden wir es wagen, da wir dann in Rincon de la vieja sind und unbedingt Fotos schiessen muessen. Seit heute sind wir im Besitz eines blauen Suzuki Jimny, der uns die naechste Woche zu verschiedenen Sehenswuerdigkeiten fuehren wird. Die Fotos werden dann nach und nach ins Album gesetzt.
PS: Der Chip ist heile, wie ihr an den Bildern sehen koennt, die erscheinen, wenn ihr wieder einmal unten auf das kleine Foto klickt.
PSS: Das werden erstmal die letzten Fotos aus Costa Rica werden, denn der Fotoknips ist hin )-;
Nicaragua komplett Fotos Klick bitte hier
| Von Einmal Nicaragua und zurueck |

3 Kommentare:
Hallo Andrea,
toller Bericht und wieder super schöne Fotos. Musstet Ihr diesesmal im Internet Cafe übernachten, um das alles zu schaffen?
Das mit Cahuita ist schade. Nun es ist jetzt 23 Jahre her, seit ich da war, aber es war ein verträumter Ort mit 3,5 Turis, einer Pension und guter Stimmung.
Der National Park scheint immer noch wunderschön zu sein. Aber es sieht verdammt aufgeräumt aus, eben jetzt ein "richtiger" Park. Als ich da war, gab es nur kleine Trampelphade die vom Urwald halb überwuchert waren. Ohne Machete brauchte mann sich nicht auf den Weg machen.
War die Spinne schwarz mit gelben Punkten auf dem Rücken und war etwa Hand groß?
Die Grenze nach Nicaragua scheint immer noch so aus zusehen und immer noch die gleichen Schikanen. Das war kein Versehen mit dem Stempel!
Super, die Getränke werden immer noch in Plastiktüten verkauft!
Ansonsten habe ich Nicaragua wieder erkannt! Danke.
Die Busse sahen auf den Fotos aber ganz geräumig aus. Als ich Bus fuhr, konnte man im Stehen einschlafen, da es keinen Platz gab um umzufallen.
Mein Gott, so viele schöne Erinnerungen, da bleiben die Augen nicht trocken. Ich hätte Euch gerne begleitet.
Schade, dass es jetzt keine Fotos mehr gibt.
Ich wünsche Euch noch eine super spannende Zeit. Aber Ihr wollt ja bald nach Deutschland zurückkehren. Werdet Ihr hier bleiben, oder treibt es Euch wieder hinaus?
Liebe Grüsse von Sabine aus Hannover
auch an Tobi, unbekannterweise.
Hallo Sabine
unbekannterweise Gruesse zurueck. andrea und ich freuen uns immer sehr ueber deine kommentare. irgendwie wird alles immer noch mal schoener, wenn man es teilen kann. und wenn man dann noch hoert (liest) wie es einmal war und wie sich alles veraendert, um so schoener.
vieleicht ergibt sich ja auch mal die moeglichkeit bei kaffee und kuchen zu dritt/viert die nicaraguanischen erfahrungen auszutauschen. wuerde mich freuen...
gruss, TOBY
Hallo Tobi,
das mit dem Kuchen und dem Kaffe finde ich gut! Könnte auch ein Abend, Nacht,Wochenende sein...
Unser Gästezimmer freut sich immer, wenn es bevölkert wird und einen Sack voll Dias gibts auch, naja Digital und solche Schweinereien gabs damals noch nicht (Oh Mann, ich höre mich ja schon wie meine Oma an!).
Ich würde mich freuen.
Grüsse von Sabine
Kommentar veröffentlichen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite