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Hallo ihr drei Lieben - danke fuer die schoene Zeit!
Heute morgen um 3:45 klingelte der Wecker und fuer meinen Bruder Dirk, meine Schwaegerin Coco sowie meine Nicht Lena war die Zeit in Costa Rica vorbei. Um 4:00 haben wir uns ein letztes Mal umarmt und dann sind sie zum Flughafen verschwunden, wo sie nun ueber Amerika und Frankreich ins verschneite (?) Deutschland unterwegs sind. Ich habe mich bemueht, die schoensten Eindruecke ins Fotoalbum zu stellen, von fast 400 Fotos sind nur 253 uebrig geblieben...
Nach einer strapazioesen Flugreise kamen die drei am 14. Maerz am fruehen Abend erschoepft im schwuelen Liberia an und sind bis auf Dirk direkt ins klimatisierte Hotelzimmer in die Betten gehuepft. Am naechsten Tag ging es dann 320 km Richtung Sueden, ueber wunderschoene Kuestenstrassen, davon 44 km staubige Schotterstrasse und eine Flussdurchfahrt inklusive!

Die Dschungelerfahrungen in Stefan´s "Dschungelcamp - El Jardin Tortuga" auesserten sich in "Man, ist das schoen", "Wahnsinn wie laut das hier ist und alles nur von Tieren", "Ich fuehl mich wie im Dschungel Camp" , "Lena, lauf nicht barfuss, hier gibt es Schlangen..." usw...
Um es in einem Wort zu beschreiben, die ersten Eindruecke waren unglaublich ueberwaeltigend fuer meine Familie (wie fuer mich auch vor 2 Monaten).
Die erste Woche haben wir im Jardin Tortuga verbracht. Morgens ein hollaendisches Fruehstueck bei Otto im Hotel "El mono feliz - der glueckliche Affe" zur Staerkung und dann ab ins Auto zu den verschiedenen Highlights. Tolle Straende, eine Bootstour durch die Mangroven, ein Besuch im Indianer Reservat und viel, viel Natur. Selbst der Tod einer Giftschlange durch Stefan`s Machete blieb ihnen nicht erspart (die Boa wurde ja schon ausgebuergert...). Wir haben Fruechte gegessen, deren Namen ich noch nicht einmal mehr weiss. Abends sind wir dann essen gegangen, entweder bei Stefan (ich war endlich mal Gast!!!) oder in einem der super Restaurants in der Naehe. Es wuerde absolut den Rahmen dieses blogs sprengen, wenn ich auf jede Tour eingehen wuerde. Daher erscheinen hier nur die absoluten Hoehepunkte der Reise. z.B. hat Dirk den besten Schweinebraten seines Lebens gegessen und wuerde seine Seele fuer das Rezept opfern. - Hallo Dirk, ich werde Dir das Rezept besorgen, versprochen -

In der zweiten Woche standen dann der "aktive" Vulkan Arenal und Rincon de la Vieja auf dem Programm. Also wurde der Abstamm gesammelt ;-), das Auto bepackt und die Tour durch die Berge gestartet. Auch diesmal blieben uns die 44 km Schotter nicht erspart. Nun zwar etwas weniger aufregend, aber stattdessen mit Gewoehnungseffekt - "wir werden nie wieder etwas ueber den Paschesiepen sagen" - Ein Glueck war die Rueckreisewelle (die Semana Santa = Ostern war vorbei) der Ticos entgegen unserer Route, und wir konnten ohne Stau oder sonstigen Verzoegerungen durchfahren. Bei 9 Stunden fuer 350 km waere ein Stau auch echt gemein gewesen :-)

Von unseren Cabinas hatten wir direkten Blick auf den Lava speienden Vulkan. Wir haben sogar abends die gluehende Lava fliessen sehen, trotz Bewoelkung. Und wie laut der grummelt, kann einen schon beaengstigen. Dirk und Coco haben morgens um 5 Uhr jedenfalls die Betten getestet, nein nicht wie ihr denkt, sondern indem sie beide im Bett standen vor lauter Panik nach einen besonders starken Gegrolle und Gedonnere.
Und dann ging es in den Schnee - nee gelogen, aber es sieht doch fast so aus, oder???

Im Rincon de la vieja (hier gibt es auch einen Vulkan und den Geist einer alten Frau mit Heilkraeften) hatten wir dann den kroenenden Abschluss mit einer super Unterkunft und dampfenden Schwefelloechern. Es war so schoen dort, dass mir die Worte fehlen (mir!). Lasst einfach die Bilder auf euch wirken, auch wenn es nie so rueber kommt wie in natura.

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Ja, es war schoen, einfach nur schoen.